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Vorwort
Jugenderinnerungen
Es ist nun mehr als 50 Jahre her, dass ich unfreiwillig die Schmöllner Trommeltauben näher kennen lernte. Meine Grundschule als Schautaubenzüchter besuchte ich im kleinen Dreiseithof des Stellmachers Ernst Reichert in Korbußen. Er ergänzte die Anschauung am lebenden Tier oft durch eine Zeichnung mit dem Zimmermannsstift auf einem Brettstück. Neben seinen Schautauben und Brakeln züchtete er sein Leben lang auch Schmöllner Trommeltauben, ohne sie auszustellen. Sie logierten höher als die Schautauben im Giebelschlag, saßen aber tagsüber gern auf Scheunenbalken und Dachtraufen und trommelten fleißig vor sich hin. Besonderer Wert wurde auf die Trommelstimme und gut trommelnde Täubinnen gelegt. Solche Idyllen mit Schmöllner Trommeltauben gab es in meiner Jugendzeit im Altenburger Land noch öfter zu sehen und zu hören.
Ja, es gab wie bei Ernst Reichert auch andernorts eine gewisse Bevorzugung der Schmöllner gegenüber den Altenburger Trommlern. Sie trommelten besser, wurde behauptet und zudem waren sie von gewöhnlichen Haustauben durch ihren Gabelschwanz auf einen Blick zu unterscheiden.
Verbreitet waren sie damals vor allem als Blaue mit schwarzen Binden, Blaufahle und Erbsgelbe. Einfarbige entstanden erst später durch das Wirken von Nowka im fernen Altdöbern.
Weißbindige waren selten, aber das Steckenpferd von Reichert. Er hatte sie in Hellblau und Blaufahl mit weißen Binden und wusste auch damals schon als der Opalfaktor noch ein Fremdwort war, wie man die Paarungen vornehmen muss.
Bei den Farbenschlagbezeichnungen gab es seinerzeit noch einen ziemlichen Begriffssalat. Hellblau, mohnblau, eisblau und wildblau war im Schwange. Bis zu den Trommeltaubenzüchtertagen waren ja auch die Rassenamen uneinheitlich.
Fest steht aber, dass die Schmöllner und Altenburger Trommeltauben eines Ursprungs sind. Hier ist zweifellos die Auffassung des Farben- und Trommeltaubenexperten Paul Hahn, Chemnitz, zutreffend, dass diese Rassen nichts mit der Russischen Trommeltaube zu tun haben, sondern deutschen Ursprungs sind. Dass die Mannsfelder Trommeltaube in die Zucht einbezogen wurde, ist anzuzweifeln. Als sicher kann aber gelten, dass die Altdeutsche Gabelschwanztrommeltaube Pate stand. Diese Rasse war damals in Ostthüringen recht gut verbreitet und hatte nicht die Latschen- und Körpergröße von heute. Reichert hat solche Tauben in weißbindig aus der Zucht von Kahlert in Großenstein später noch eingekreuzt.
Eine zweite Erinnerung betrifft Paul Dick aus Zeulenroda, der den Schmöllnern ein behutsamer Sonderrichter war. Dick war ein Freund aller Trommeltauben, der auch viel von den Englischen zu erzählen wusste, die er während seiner Kaufmannslehre im Mutterland kennen gelernt hatte. Die Schmöllner Rassegeflügelausstellungen fanden damals im Gewerkschaftshaus am Schmöllner Bahnhof statt und Paul Dick war dort ständiger Preisrichter für seine Schmöllner, die er selbst in erbsgelb züchtete. Kurt Scheffel, der der Rasse auch sehr zugetan war und gern Schabernack trieb, beauftragte dort seinen Anwärter Joachim Schille, ein weißes Zwerghuhnei zu suchen und zu einer Trommlertäubin in den Käfig zu legen und dann auf die Aufregung von Paul Dick wegen des vermeintlichen Doppeleies zu warten. Und die kam prompt.
„Erinnerung ist die letzte schöne Habe, die dich im Alter tröstend noch umfängt. Sie ist es, die mit dem Zauberstabe in längst vergangene Zeiten lenkt,“ hat der Verfasser des „Gößnitzer Bilderbuches ohne Bilder“, Robert Pöschel, einst geschrieben.
An die Schmöllner Trommeltaube muss man sich nicht erinnern. Sie lebt und sie wird weiter leben. Es ist ein Verdienst der Autoren dieser kleinen Schrift, dazu einen Beitrag zu leisten und an verdienstvolle Züchter zu erinnern, die nicht vergessen werden sollen.
Prof. Dr. Joachim Schille
Von der Bauerntaube zur modernen Trommeltaube
Herkunft und Entstehung
Die Rassebeschreibung unserer Schmöllner Trommeltauben beginnt so oder ähnlich in jedem Taubenbuch: „In der Gegend von Schmölln und Altenburg beheimatet.“ Für die Herkunft trifft das auf jeden Fall zu. Über die Entstehung wird jedoch so gut wie nichts gesagt. Aufzeichnungen aus diesen Jahren existieren eigentlich keine und so wird die Suche nach dem Ursprung ein Puzzlespiel mit vielen Vermutungen. Nur J. Schröder bringt in seinem Buch Trommeltauben von 1991 interessante Abschnitte zur Entstehung. Fest steht, dass schon vor mehr als 200 Jahren im Raum Schmölln und Altenburg sehr gern Trommeltauben, vor allem auf den hier reichlich vorhandenen Bauernhöfen gehalten wurden. Von wo sie dorthin kamen ist nicht belegt. Es muss ein buntes Wirrwarr verschiedenster Schläge von gut feldernden und fruchtbaren Tauben gewesen sein, die alle ein besonderes Merkmal hatten: eine ausgezeichnete Trommelstimme. Sicher war es neben der Fruchtbarkeit die Stimme die die Menschen in der damaligen Zeit, in der noch nicht Radio und Fernsehen alle Sinne betäubten, bei diesen Tauben in ihren Bann zog. Zum Glück hat sich diese Stimme bis heute in hervorragender Qualität bei den Altenburgern und Schmöllnern erhalten. Die besagten Trommeltauben hatten teils Stutznelke oder waren glattköpfig. Auch bestrümpfte oder welche mit kleinen Latschen waren dabei. Nun gab es damals noch keine Musterbeschreibung die festlegt wie jede Taube auszusehen hat, sondern jeder hielt was ihm gefiel. Und so wurden als Schmöllner oder Altenburger Trommeltauben allerlei Tauben angeboten. Es muss aber dann doch irgendwann der deutsche Ordnungssinn über das Wirrwarr gesiegt haben und es wuchs der Wunsch bei den Züchtern die Tauben in Rassen einzuteilen und einheitlich zu züchten.
Erster Schritt in diese Richtung war die Gründung eines Sondervereins. Und so wurde am 18. Februar 1912 in Schmölln die „Vereinigung der Züchter der Schmöllner und Altenburger Trommeltauben“ mit Sitz in Schmölln gegründet. Zweck der Vereinigung war es „die Zucht der Schmöllner und Altenburger Trommeltauben nach Schönheit und Nutzen zu heben und die Verbreitung und das Ansehen der Rasse in den weitesten Kreisen zu fördern.“ Da hier in der Einzahl geschrieben wird, können zur damaligen Zeit beide noch keine eigenständigen Rassen gewesen sein. Erster Vorsitzender der Vereinigung wurde Rudolf Hiller aus Schmölln. Er gilt als der Urvater der Schmöllner Trommeltauben. Ohne Musterbeschreibung wurde auch danach alles was trommelte als Schmöllner und Altenburger Trommeltauben verkauft und ausgestellt. Ein Zustand der noch einige Jahre anhielt. Durch dieses Durcheinander wandten sich viele Züchter anderen Rassen zu. Erst bei den Trommeltauben-Züchtertagen 1925 in Werdau, 1926 in Gera und 1927 in Chemnitz wurden klare Beschlüsse bezüglich des Aussehens der Schmöllner und der Altenburger sowie der Gabelschwanz-Trommeltauben gefasst. Im Jahre 1925 wurde die erste Musterbeschreibung für unsere Schmöllner erstellt. Nun wird bei verschiedenen Autoren geschrieben, die Schmöllner seien eine Abart der
Altenburger, bei anderen wieder sind sie eine Abart der Mansfelder Trommeltaube. Weder das erste noch das zweite kann zutreffen. Die Altenburger als eigenständige Rasse gab es auch nicht eher wie die Schmöllner, und so kann sie auch keine Abart von ihr sein. Die Mansfelder Trommeltaube war Mitte der 20er Jahre schon ausgestorben, somit kann das auch nicht zutreffen. Richtig ist aber, dass das Blut dieser alten Trommeltaubenrasse die immer glattköpfig und bestrümpft war und das der einschnippigen, bestrümpften, weißbindigen Trommeltaube in die Tauben des Schmöllner und Altenburger Raumes mit eingeflossen sind. Beide Rassen kamen nur in weißbindig vor. Von ihnen haben unsere Schmöllner ihre Behosung (früher Bestrümpfung). Die letztgenannte Rasse hatte eine dürftige Schnabelnelke und ist vor ca. 100 Jahren ausgestorben. Somit steht für mich fest, daß unsere Schmöllner Trommeltaube von keiner anderen Rasse direkt abstammt. Sie ist durch Selektion aus den glattköpfigen Trommeltauben der damaligen Zeit entstanden. Nach den oben genannten Züchtertagen und dem Festlegen der heute noch gültigen Hauptrassemerkmale bei dieser Rasse, ging es mit ihnen nicht etwa steil bergauf. Im Gegenteil, sie müssen ein eher bescheidenes Dasein gefristet haben. Zeitdokumente aus dieser Zeit belegen dies. So schrieb Georg Düntzsch, Altenburg 1939, in der Geflügelbörse, dass die Schmöllner es nicht verdienen so ganz und gar unbeachtet zu bleiben. Er beklagt, daß 1935, 1936 und 1939 auf den Kreisschauen überhaupt keine zu sehen waren und es jammerschade wäre wenn diese Tauben so vernachlässigt würden, dass sie schließlich ganz verschwinden. Wenn die Schmöllner nur einigermaßen wieder auf Schauen gezeigt werden, finden sich auch Liebhaber die sich der Rasse annehmen. Weiter berichtete er über den Brief eines alten Züchters. Dieser hatte ihm unter anderen folgende Zeilen geschrieben: „... es ist nicht jedermanns Sache, glattfüßige Trommler zu halten.
Mir sagte einmal ein Rittergutsbesitzer: Verschaffen sie mir wieder eine richtige Trommeltaube, die sehr gut trommelt. Ich verwies ihn an die glattfüßigen Altenburger, die doch unsere besten Trommler sind, aber er schüttelte den Kopf und sagte: Diese kann ich nicht gebrauchen, diese sind im Hofe nicht von den gewöhnlichen Feldtauben, die jeden größeren Bauernhof bevölkern, zu unterscheiden, denn die Tagelöhner, die des öfteren eine Feldtaube mit der Peitsche erschlagen oder im Stalle fangen, haben mir alle glattfüßigen Trommler weggefangen. Daher brauchen wir eine behoste (bestrümpfte) Taube, die als Trommeltaube schon auf dem Hofe erkannt wird.“ Es wird nicht berichtet ob ihm dieser Wusch erfüllt wurde. Die Schmöllner hätten auf jeden Fall auf diesen Hof gepasst.
Auf Grund des unhaltbaren Zustandes bei dieser Rasse trafen sich am 07. April 1940 im Ratskeller in Schmölln 11 Zuchtfreunde, um die alte Vereinigung von 1912 in den „Sonderverein der Züchter der Schmöllner Trommeltaube“ umzuwandeln. Erster Vorsitzender wurde Rudolf Hiller. Dieses Ereignis muss den verbliebenen Züchtern so viel Auftrieb gegeben haben, dass im gleichen Jahr auf einer Sonderschau 150 Schmöllner gezeigt wurden. Die Rasse fasste auch außerhalb ihrer Heimat Fuß. So wird berichtet, dass u. a. im Bergischen Land kleine Handwerker die Schmöllner wegen ihrer Stimme in ihren Werkstätten hielten. Auch in der Umgebung der Lutherstadt Eisleben soll es Zuchten gegeben haben. Leider war dieser Aufschwung nicht von Dauer. Die Rasse stand immer mehr im Schatten der sich viel mehr verbreitenden Altenburger. Zum einen mag es an den Zuchtschwierigkeiten mit Gabelschwanz und Behosung gelegen haben, zum anderen beklagen Berichterstatter in den 50er Jahren, dass bei den Zuchtrichtern keine klare Linie bei der Bewertung zu erkennen ist. Im Jahre 1948 wurde Georg Neumeier Vorsitzender und 1951 wurde aus dem Sonderverein die „SZG Schmöllner Trommeltauben“. Von 1958 an führte Günter Keller den Vorsitz. Der langjährige Sonderrichter der SZG, Paul Dick aus Zeulenroda, berichtete im gleichen Jahr in der Geflügelzeitung, dass der Rasse eine rührigere SZG zu wünschen wäre. Weiter schreibt er in dem Artikel, dass die Züchter nicht verzagen sollen, denn sie müssen bedenken, dass es sich um eine Umwälzung handelt, wie sie wohl bei keiner unserer Trommeltauben jemals stattgefunden hat. Heinz Trommer wurde 1965 Vorsitzender. In diesen Jahren wurden in Schmölln schon große Sonderschauen mit weit über 100 Tieren durchgeführt.
Trotzdem wurde über die Rasse in der Fachpresse viel zu wenig berichtet und ihre Verbreitung kam nicht so recht von der Stelle.
1970 wurde Helmut Neumann zum Vorsitzenden gewählt. Mit einem neuen Vorstand an seiner Seite wurde die Arbeit spürbar besser. Regelmäßige Versammlungen und Sonderschauen wurden durchgeführt. Der Kontakt zu Züchtern in der BRD, wo die Rasse auch ihre Liebhaber gefunden hatte, wurde aufgebaut. Ab 1973 begleitete vor allen Klaus Rothe aus Brockau die Schmöllner als Sonderrichter. Mit viel Gefühl beim Bewerten hat er lange Jahre Beachtliches für sie getan. In all den Jahren gab es in Schmölln immer einen zentralen Anlaufpunkt für alle Züchter. Im Hof von Lotte und Walter Pröhl wurde viel über unsere Trommeltauben gefachsimpelt und die älteren Zuchtfreunde erzählen noch heute manch schöne Begebenheit.
Im Jahre 1980 hatte die SZG als höchsten Stand ihrer Geschichte 30 Mitglieder. Der größte Teil von ihnen kam schon damals und kommt noch heute aus der näheren Umgebung von Schmölln. Zu jeder Zeit gab es aber auch Liebhaber die fernab der Heimat unserer Rasse wohnten und diese mit ganzer Hingabe züchteten. Ich möchte hier unseren im Jahre 1988 viel zu früh verstorbenen Zuchtfreund Werner Nowka aus Altdöbern im Spreewald nennen. Kein Weg war ihm zu weit, keine Mühe zu groß wenn es um die Schmöllner und ihre Züchter ging. Fast alle Farbenschläge hatte er in seiner Zuchtanlage und all zu gern waren wir bei ihm und seiner Gisela zu Gast.
Die „Wende“ kam und vieles war in Deutschland nicht mehr so wie vorher. Der angestrebte Zusammenschluß von SV und SZG stand bevor. Und nachdem schon die Zuchtfreunde Neumann, Kern und Oehler an der Jahreshauptversammlung des SV der Trommeltaubenzüchter im Ahrensburg teilgenommen hatten, besuchten uns anlässlich unserer Sommertagung im Juni 1990 vier Züchter aus der BRD. Der damalige Vorsitzende des oben genannten SV, Dieter Dammann stellte uns diesen vor. Die Mitglieder unserer SZG beschlossen einstimmig, wenn die Zeit reif ist und die Möglichkeit besteht, als Untergruppe in dem SV weiter zu bestehen, diesem bei zu treten. In den kommenden Monaten entwickelte sich eine echte Züchterfreundschaft zwischen den Mitgliedern unserer SZG und des SV. Zur Jahreshauptversammlung am 06. Juli 1991 in Schmölln beschlossen die Mitglieder der „SZG Schmöllner Trommeltauben“ einstimmig, am 01.01.1992 dem SV der Trommeltaubenzüchter bei zu treten und dort als Untergruppe mit der Bezeichnung „Interessengemeinschaft Schmöllner Trommeltauben“ weiter zu bestehen. Für eine so kleine SZG wie die unsere war dies der einzig richtige Weg und keiner hat diesen Schritt bis heute bereut. Von nun an wurden unsere Schmöllner bundesweit auf allen Sonderschauen des SV mit stetig wachsenden Tierzahlen ausgestellt.
Im November 2000 verstarb unser Sonderrichter Klaus Rothe. In den letzten Jahren haben vor allen die Preisrichter Gerhard Bauch, Andreas Kriesche und Jochen Penndorf unsere Schmöllner auf den Sonderschauen in der Umgebung von Schmölln bewertet.
Ab dem Jahre 2000 werden von der Stadt Schmölln Förderpreise auf unsere Rasse vergeben. Sie sollen dazu beitragen altes Kulturerbe unserer Heimat zu erhalten.
Nachdem er 33 Jahre das Amt als Vorsitzender unserer Züchtergemeinschaft begleitet hatte, stellte sich Zuchtfreund Helmut Neumann im Mai 2003 nicht wieder zur Wahl. Wenn man bedenkt, dass er über mehr als drei Jahrzehnte die Geschicke der Schmöllner Trommeltauben gelenkt und geleitet hat, kann der Dank an ihn nicht groß genug sein. Für seine Verdienste wurde er zum Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglied unserer Interessengemeinschaft ernannt. Von ihm übernahm der langjährige Stellvertreter Hans-Jürgen Oehler den Vorsitz.
95 Jahre organisierte Zucht Schmöllner Trommeltauben liegen hinter uns. Über einen so langen Zeitraum ließe sich noch so manches berichten. Vielleicht sind auch die Züchterpersönlichkeiten, die diesen Weg maßgeblich begleiteten zu kurz weg gekommen. Aber wo fängt man an und wo hört man auf. Es sollte eigentlich nur der Versuch sein zum ersten Mal in der Geschichte der Schmöllner Trommeltauben die wenigen Dokumente die über diese Zeit vorhanden sind zusammenzufassen um sie uns zu vergegenwärtigen und der Nachwelt zu erhalten. Vielleicht schaffen wir es noch bis zum 100. Geburtstag eine Trommelleistungsprüfung durchzuführen. 1949 war sie schon einmal beschlossen worden; ob sie je statt fand wissen wir nicht. Schauen wir optimistisch in die Zukunft. Ich denke wir haben einen gut aufgestellten Vorstand mit aktiven Züchtern an der Seite, die den Herausforderungen gewachsen sind. Mögen unsere Schmöllner Trommeltauben einer gesicherten Zukunft entgegengehen. Sie sind ein schönes Erbe unserer Thüringer Heimat.
Die Schmöllner Trommeltauben in der Bundesrepublik
seit der Gründung des SV bis zum Zusammenschluss
Im Jahre 1950 wurde in der Bundesrepublik der Sonderverein der Trommeltaubenzüchter gegründet, der neben der Betreuung der belatschten Trommeltauben auch die der Schmöllner Trommeltauben mit übernahm.
Zum Vorsitzenden wurde Ernst Funke, Weil im Dorf, gewählt, ein eifriger Förderer dieser Rasse. Grund der Neugründung des Sondervereins war, dass durch die Trennung unseres Vaterlandes die Zusammenarbeit der Züchter zwischen Ost- und Westdeutschland immer schwieriger wurde. Doch trotz dieser Schwierigkeiten fanden die Züchter immer wieder Möglichkeiten die Kontakte untereinander nicht abreißen zu lassen.
In der Bundesrepublik kümmerten sich stets nur einige wenige Züchter um die Schmöllner, doch dies mit ganzem Einsatz. In den 50er Jahren waren es vorwiegend Ernst Funke und der Tierfotograf Helmut Scheide, Osnabrück. Heinrich Storck, Klein-Karben, zeigte noch im hohen Alter von über neunzig Jahren seine geliebten Schmöllner auf den Schauen und versuchte ständig eine Verbreitung der Rasse zu erreichen. Auch der sehr bekannte Preisrichter Otto Meckenstock, Ratingen, versuchte durch Rasseberichte in der Fachpresse neue Mitzüchter zu werben. An Farbenschlägen wurden Blaue ohne Binden, Blaugehämmerte, Blaue mit schwarzen Binden, Silberfahle (heute Blaufahle) und Gelerchte gezüchtet.
Ab den 70er Jahren konnte Norbert Helftewes, Verl, dann Erbsgelbe und Weiße vorstellen, die den Weg aus Schmölln hier her gefunden hatten. Ernst Meckenstock übernahm die Zucht seines verstorbenen Vaters und zeigte ständig Blaue mit schwarzen Binden auf den Bundesschauen. Karl Balzer, Dietzenbach, nahm sich der Zucht von Blauen und Blaufahlen an. Horst Gerbote, Schwelm, widmete sich vornehmlich den Schwarzen.
Leider gelang es nie einmal mehr als 10 oder 12 Schmöllner auf den Großschauen zu zeigen. Eine rühmliche Ausnahme waren die eigenständigen Hauptsonderschauen des Sondervereins, auf denen dann schon über zwanzig Tiere gezeigt wurden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in der Zeit von 1950 bis 1990 stets nur eine Handvoll Züchter sich der Schmöllner Trommeltaube annahmen, obwohl diese Rasse sicherlich eine größere Verbreitung verdient gehabt hätte.
Am 01.12.1991 kam es zum Zusammenschluss der „SZGs der DDR“ und des „Sondervereins der Trommeltaubenzüchter“. Die SZG der Schmöllner Trommeltauben trat dem neuen Sonderverein bei und bildet seitdem eine eigenständige Gruppe mit Sitz in Schmölln. Hervorzuheben ist das gute Einvernehmen, das zwischen den Züchtern der Gruppe und dem SV von Anfang an herrschte und sich heute noch in den freundlichen Verbindungen unter den Züchtern bemerkbar macht. Allen Züchtern der Schmöllner Trommeltauben wünsche ich weiterhin viel Freude an dieser vitalen und imposanten Taubenrasse.
Dieter Dammann - Ehrenvorsitzender im SV der Trommeltaubenzüchter
Chronologie der Ereignisse
- 1912 Gegründet am 18. Februar 1912 in Schmölln als „Vereinigung der Züchter der Schmöllner und Altenburger Trommeltauben in Schmölln“ mit Sitz Schmölln.
- 1915 Erster dokumentierter Vorstand vom 14. Februar 1915; Vorsitzender. Rudolf Hiller, Schriftführer Gustav Leithäuser und Kassierer Rudolf Riederich
- 1925 Erste Musterbeschreibung für Schmöllner Trommeltauben erstellt.
- 1939 Artikel von Georg Düntzsch, Altenburg, in der Geflügelbörse über Schmöllner Trommeltauben mit einem Appell an die Züchterschaft diese Rasse nicht weiterhin so zu vernachlässigen und sie wieder auf Ausstellungen zu zeigen
- 1940 Umwandlung der vorherigen Vereinigung in den „Sonderverein der Züchter der Schmöllner Trommeltauben“ am 07. April 1940 durch 11 Zuchtfreunde; neuer Vorstand: Vorsitzender Rudolf Hiller, Schriftführer Georg Düntzsch, Kassierer Georg Neumaier; laut Zeitungsbericht Sonderschau mit 150 Schmöllner Trommeltauben in diesem Jahr.
- 1941 Neufassung der Musterbeschreibung zur Versammlung am 29. Juni 1941.
- 1943 Schau mit 28 Schmöllner Trommeltauben in verschiedenen Farben; vorzüglich errangen G. Neumaier und R. Rudolph.
- 1948 Neuwahl des Vorstandes am 23. Mai; neuer Vorsitzender Georg Neumaier, Kassierer Armin Meinhardt und Schriftführer Georg Düntzsch; der langjährige Vorsitzende Rudolf Hiller wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
- 1949 Beschluss die Schmöllner Trommeltaube gelegentlich auf Ausstellungen zusätzlich auf Trommelfertigkeit zu prüfen und aus der Vereinskasse zu prämieren.
- 1950 Laut Kassiereraufstellung 15 Mitglieder und 3 Neuaufnahmen; Artikel von Zuchtfreund Georg Düntzsch über Schmöllner Trommeltauben in der Geflügelbörse Nr. 21 erschienen.
- 1951 Sonderverein im Zuge der Neuordnung neu registriert (ab jetzt SZG)
- 1952 Werbeveranstaltung der SZG zum Taubenmarkt in Schmölln mit 50 Schmöllner Trommeltauben im „Thüringer Hof“; Nachfrage nach Schmöllner Trommeltauben konnte nicht gedeckt werden; Beschluss die Trommelleistung auf Ausstellungen durch eine eigenständige Kommission prüfen zu lassen, mit bis zu 25 Pkt. zu bewerten und extra Preisvergabe.
- 1956 Laut Zeitungsbericht Sonderschau mit 74 Schmöllner Trommeltauben.
- 1957 Laut Zeitungsbericht Sonderschau mit 67 Schmöllner Trommeltauben.
- 1958 Wahl von Zuchtfreund Günter Keller zum Vorsitzenden der SZG.
- 1965 Wahl von Zuchtfreund Heinz Trommer zum Vorsitzenden der SZG. Sonderschau in Schmölln mit 89 Schmöllner Trommeltauben in 6 Farben von 17 Ausstellern; Hauptfarbenschläge damals waren blau mit schwarzen und weißen Binden, silberfahl mit und ohne Binden und erbsgelb; Sonderrichter für Schmöllner Trommeltauben bis Anfang der siebziger Jahre war Paul Dick aus Zeulenroda.
- 1966 Sonderschau zur Lipsia mit 22 Schmöllner Trommeltauben; den Siegertitel errang Helmut Neumann auf (hell)blau mit weißen Binden.
- 1971 Wahl von Zuchtfreund Helmut Neumann zum Obmann der SZG und Hans-Jürgen Oehler zum Schriftführer, Kassierer Horst Zschemisch; Beschluss einen jungen Zuchtrichter für Schmöllner Trommeltauben auszubilden; Diskussion über eventuellen Zusammenschluss kleinerer SZG’s; Vorschlag auf Anschluss an die „SZG Deutsche und seltene Trommeltauben“ wenn Existenz als Untergruppe in der bisherigen Form möglich ist; erste einfarbige (schwarz) Schmöllner auf Ausstellungen zu sehen.
- 1972 Bericht des Vorsitzenden von der Tagung der SZG-Obmänner; nach Anschluss an andere SZG keine Untergruppe möglich; Beschluss eigenständige SZG zu bleiben; Antrag an den Zentralverband die Schmöllner Trommeltaube als seltene Rasse anzuerkennen; Voliere mit Schmöllner Trommeltauben in verschiedenen Farben, von der SZG, zur Lipsia als Werbung für die Rasse gestellt; Anzahl der Farbenschläge zur Hauptsonderschau in Altkirchen (bei Schmölln) auf zehn gestiegen, bei einer Anzahl von 88 Tieren.
- 1973 Mitgliederstand 21 Zuchtfreunde; als Sonderrichter Klaus Rothe aus Brockau berufen; Neuwahl zur JHV im Herbst: Vorsitzender Helmut Neumann, Stellvertreter Peter Westhof, Geschäftsführer H.-J. Oehler, Zuchtwart Walter Pröhl und Kassierer H. Zschemisch; die SZG-Mitglieder treffen sich in dieser Zeit bis zu dreimal in Jahr zu Versammlungen und zu zwei Sonderschauen.
- 1975 Zur HSS in Altkirchen erstmals wieder vorzüglich nach längerer Zeit auf blau mit schwarzen Binden von H. Neumann; regelmäßige Tierbesprechung zu Sonderschauen und Sommertagungen durch Sonderrichter und Zuchtwart; zwei Schmöllner Trommeltauben in silber mit Binden von H.-J. Oehler zur Intertau; Beschluss auf 4 Tiere in einem Farbenschlag Leistungspreise in vier verschiedenen Farbgruppen (blau, silber, erbsgelb, seltene) zu vergeben.
- 1976 Leistungspreise an H. Neumann, H.-J. Oehler, Erich Morgenstern und Günter Linzner; beste Beteiligung zur Lipsia zu DDR-Zeiten mit 65 Schmöllner Trommeltauben in 8 Farben und 5x Siegertitel für Züchter aus dem Schmöllner Raum; Hauptsonderschau im Januar 1977 in Altkirchen mit über 100 Schmöllner Trommeltauben in jetzt schon 13 Farbenschlägen.
- 1979 Anfrage vom Zentralverband an die SZG eine Voliere mit Schmöllner Trommeltauben zur Agra in Markkleeberg zu stellen; Bestückung durch 4 Zuchtfreunde in 4 Farbenschlägen; einfarbige Schmöllner weiter auf dem Vormarsch; schwarzer Farbenschlag zur Lipsia im Dezember 1978 mit 12 von 33 Tieren stärkster Farbenschlag (Siegertitel an Werner Nowka); auch Rote schon auf Schauen zu sehen, Gelbe und Weiße in der Entstehung und die gehämmerten Farben erfreuen sich immer größerer Beliebtheit in schon beachtlicher Qualität.
- 1980 Mitgliederstand laut Verzeichnis 27 Zuchtfreunde; Antrag auf Ringgröße 2 für Schmöllner Trommeltauben an den Zentralverband; Zeitungsartikel von Zuchtfreund G. Einhorn über Schmöllner Trommeltauben stößt auf Kritik von vielen SZG-Mitgliedern; Gegendarstellung von einigen Zuchtfreunden im Namen der SZG; zur HSS der Saison im Januar 1981, nach über 10 Jahren wieder in Schmölln, standen 122 Tiere von 18 Ausstellern in 15 Farben; vorzüglich an H.-J. Oehler (silber mit Binden) und Peter Gründler (rotfahl mit Binden).
- 1981 Schmöllner Trommeltauben jetzt als seltene Rasse anerkannt, außer im Farbenschlag blau mit schwarzen Binden.
- 1985 Bestätigung vom Zentralverband ab sofort Ringgröße 2 für Schmöllner Trommeltauben; Ernennung der verdienstvollen Zuchtfreunde Franz Romisch, Erich Schade und Johannes Sachse zu Ehrenmitgliedern.
- 1986 Beschluss ab der nächsten Saison auf der HSS Championtitel zu vergeben; Farben- und Trommeltaubenschau in Ostritz wird immer mehr zum Sonderschaustandort mit sehr guten Meldezahlen. In diesem Jahr 57 Tiere in 13 Farben von 10 Ausstellern; der einstige Paradefarbenschlag (hell)blau m. weißen Bd. war mit nur einem Tier vertreten, denn die Meldezahlen bei diesem Farbenschlag waren schon längere Zeit stark rückläufig; vorzüglich an Werner Golzbuder (blaugehäm.) und H.-J. Oehler (silber m. Bd.). Zuchtfreund Walter Pröhl zum Ehrenmitglied ernannt.
- 1988 Am 12. Oktober Zuchtfreund Werner Nowka aus Altdöbern verstorben; Würdigung durch den Vorsitzenden als langjähriges SZG-Mitglied; weiterhin einer der aktivsten Züchter und Aussteller von Schmöllner Trommeltauben sowie Ausrichter zahlreicher Sommertagungen.
- 1989 Artikel über Schmöllner Trommeltauben von Zuchtfreund Hans-Jürgen Oehler in der Garten und Kleintierzucht Nr. 7 / 89 erschienen; sehr gute Werbung für die Rasse und positives Echo von den Mitgliedern der SZG.
- 1990 Sommertagung bei Zuchtfreund Hans-Jürgen Oehler in Bohra mit Tierbe-sprechung; anwesend waren auch 4 Gäste vom Sonderverein (SV) der Trommeltaubenzüchter der BRD; die Zuchtfreunde Neumann, Oehler und Kern waren ebenfalls zur JHV des SV in Ahrensburg (bei Hamburg) und gaben einen Bericht der Versammlung; der Vorsitzende des SV Dieter Dammann stellte den Mitgliedern den SV der Trommeltaubenzüchter vor, der in der BRD die Schmöllner Trommeltauben betreut; Beschluss der SZG sich dem SV anzuschließen, wenn eine Untergruppe für Schmöllner Trommeltauben möglich ist; Zuchtfreund Eberhard Kern zum Kassierer gewählt.
- 1991 Zur Sommertagung in Schmölln Bericht des Vorsitzenden H. Neumann über die JHV des SV in Dietzenbach / Hessen; die SZG kann nach Zusammenschluss mit dem SV als Interessengemeinschaft (IG) für Schmöllner Trommeltauben weiter bestehen; Diskussion darüber und Beschluss ab dem 01.01.1992 sich dem SV der Trommeltaubenzüchter anzuschließen; Anfang Dezember erste gemeinsame HSS in Marburg mit 109 Schmöllner Trommeltauben in 13 Farben (V auf blaugehämmert von B. Nette) von Züchtern beider Vereine; letzte HSS der SZG (80 Jahre) im Januar 1992 in Schmölln mit 117 Schmöllnern in 13 Farben (V an Oehler und Helftewes) von 14 Zuchtfreunden; die neue Interessengemeinschaft hatte Ende 1991 ca. 20 Mitglieder; der Vorstand blieb unverändert.
- 1992 Seit dem Zusammenschluss erfolgreiche und regelmäßige Teilnahme von Zuchtfreunden der IG an Sonderschauen im gesamten Bundesgebiet; größte Sonderschau der letzten Jahrzehnte in Thonhausen (bei Schmölln) mit 145 Schmöllner Trommeltauben in 13 Farben (39xerbsgelb) von 14 Zuchtfreunden (vorzüglich auf blaufahl m. Bd., erbsgelb und gelbfahlgehämmert); Zuchtfreund Norbert Helftewes aus Verl (Nordrhein-Westfalen) errang mit erbsgelben Schmöllner Trommeltauben die SV-Meisterschaft.
- 1995 Teilnahme der Interessengemeinschaft an der Hauptsonderschau des SV in Nürnberg (Nationale und VDT-Schau mit über 70000 Tieren) mit 54 Schmöllner Trommeltauben in 10 Farben davon 17x blaufahl; acht Züchter zeigten ihre Tiere; Zuchtfreund H.-J. Oehler erreichte mit hv BLP die höchste Bewertung und errang mit Schmöllner Trommeltauben in blaufahl mit Binden erstmals die Deutsche Meisterschaft und ebenfalls am Ende der Saison den SV-Meistertitel.
- 1998 Neuwahl des Vorstandes der IG im Januar zur JHV: Vorsitz H. Neumann, Stellvertreter + Schriftführer H.-J. Oehler, Kassierer E. Kern, Zuchtwart Steffen Franke; regelmäßige Teilnahme von Zuchtfreunden der IG an den Versammlungen des Sondervereins; Beschluss ab dieser Saison jährlich Leistungspreise in zwei Kategorien zu vergeben, auf gut durchgezüchtete und seltene Farbenschläge; hervorragender Artikel von H.-J. Oehler in der Geflügelzeitung über die Zucht und Bewertung von Schmöllner Trommeltauben; Ausrichten von Gruppensonderschauen, auch vermehrt in der weiteren Umgebung von Schmölln, zur besseren Werbung für die Rasse.
- 2000 Wahl der Schmöllner Trommeltaube zur Rasse des Jahres im SV; Ausrichtung der JHV des Hauptvereins in Schmölln mit Teilnehmern aus dem ganzem Bundesgebiet organisiert durch die IG allen voran H.-J. Oehler; Vergabe von 2 Förderpreisen durch die Stadt Schmölln auf ihre Heimatrasse. Erste Preisträger H.-J. Oehler auf blaufahl und Heiko Schulze auf rot; Preisrichterbesprechung mit ausschließlich Schmöllner Trommeltauben nach der Versammlung; im November starb unser langjähriger Sonderrichter Klaus Rothe, der sich um die Rasse sehr verdient gemacht hat; Zuchtfreund H.-J. Oehler errang in diesem Jahr den Preis für die Rasse des Jahres, den Deutschen Meistertitel und die SV-Meisterschaft.
- 2003 Zur JHV der IG im Mai Neuwahl des Vorstandes; der langjährige Vorsitzende Helmut Neumann stellte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung; neuer Vorsitzender Hans-Jürgen Oehler, Stellvertreter + Zuchtwart Steffen Franke, Kassierer Eberhard Kern, Schriftführer Jürgen Gabler; Zuchtfreund H. Neumann wurde nach 33 Jahren Vorsitz (SZG und IG) zum Ehrenvorsitzenden der IG ernannt und später zum Ehrenmitglied des SV; er war maßgeblich für den Aufschwung der Rasse und der SZG seit Anfang der Siebziger Jahre mit verantwortlich; seit diesem Jahr regelmäßige Jungtierbesprechungen Anfang Oktober mit Preisrichtern aus der Region; Norbert Helftewes errang mit dem erbsgelben Farbenschlag die Deutsche Meisterschaft.
- 2006 Zum zweiten Mal Ausrichtung der JHV des SV in Schmölln durch die IG; würdige Verleihung der Förderpreise der Stadt Schmölln durch den Bürgermeister an H.-J. Oehler und Jürgen Gabler zu dieser Veranstaltung; diese Preise werden seit 2000 aller 2 Jahre auf die höchste Gesamtpunktzahl vergeben (Punkte der Sonderschau und Anzahl der Schauen wo die Rasse gezeigt wurde); hervorragende Präsentation der Schmöllner Trommeltauben zur Europaschau in Leipzig mit 40 Tieren durch 6 Mitglieder unserer IG; vorzüglich errangen Steffen Franke auf blaugehämmert und H.-J. Oehler auf blaufahl mit Binden sowie noch 4 weitere Mal hervorragend; die Interessengemeinschaft hatte Ende des Jahres 2006 19 Mitglieder.